Übergriffe und Grenzverletzungen von Kindern und Jugendlichen
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Am 13. Oktober 2006 von 9:00 - 18:30
In der Aula der pädagogischen Akademie Graz Eggenberg, Georgigasse 85, 8020 Graz
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Für den Ehrenschutz danken wir Landeshauptmann Mag. Franz Voves
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Programm:
9:00 Infotische, Kennenlernen beim Frühstückskaffee
10:00 Eröffnung und Begrüßung
Moderation: Jörg-Martin Willnauer
Mag.a Yvonne Seidler, Hazissa
LH Stv. Dr. Kurt Flecker
Mag.a Eva-Maria Fluch, Leitung Landesjugendreferat
Gemeinderätin Elke Edlinger
Dr. Josef Zollneritsch, Leiter Schulpsychologie LSR
10:30 Präsentation "under sexpression"
gecko-art: Evelyn Blumenau und Walter Kreuz
BAKIP Bruck und BAKIP Hartberg
11:20 Referate
Dr.in Anita Heiliger
Dipl.Soz.in Dagmar Riedel-Breidenstein
Soz.Päd. Peter Wanke
14:00 Mittagspause
15:00 Workshops
Dr.in Anita Heiliger
Dipl.Soz.in Dagmar Riedel-Breidenstein
Soz.Päd. Peter Wanke
Mag.a Carola Koppermann
Soz.Päd.in Susanne Farkas
DSA.in Annemarie Siegl
Mag. Christoph Lins
DI.in Christina Fischer und DI. Markus Müller
18:00 Präsentation der Ergebnisse aus den Workshops
18:30 Ende
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Moderation:

Jörg Martin Willnauer, Kabarettist, Musiker, Schauspieler, Radio- und Bühnenmoderator.
Musikstudium in Heidelberg (Klavier und Komposition) und Graz, Wöchentliche Kabarett-Sendung auf ORF Steiermark, jeden Sonntag von 21.30 - 22.00 Uhr, auch via Internet hörbar, Zahlreiche Rundfunk & Fernsehsendungen.
Solo-CD: Darf ich Ihnen meine Software zeigen?
LP: Der kahle Sänger
Bücher: "Österreich in Wort & Schild." Edition Gutenberg, "Steiermark in Wort & Schild." Styria Verlag.
Kontakt: willnauer@willnauer.at Informationen: www.willnauer.at
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10:30 Präsentation: "Under sexpression"

Im Mittelpunkt des Projekts "under sexpression" steht die dramaturgische Auseinandersetzung mit dem Thema sexueller Gewalt in Gruppen und Cliquen und eine nachfolgende Reflexion in Form von Statements und Erfahrungsberichten. Die Jugendlichen (SchülerInnen der BAKIP Bruck und der BAKIP Hartberg) erarbeiteten mit dem gecko-art-Team (Evelyn Blumenau und Walter Kreuz) Kurzhörspiele, die sexualisierte Übergriffe und Grenzverletzungen zum Thema hatten. Die meisten dieser Texte entstanden aus eigenen Erfahrungen der TeilnehmerInnen. Die Dimension der Stimme ermöglichte es auch, tiefere Schichten des Geschehens anzusprechen, wie etwa innere Monologe, Gedanken der dargestellten Personen, Erinnerungen und Gefühle.

Zu den Hörspielszenen entwickelten die SchülerInnen bewusst übersteigerte und expressiv aufgelöste Fotoszenen. Um eine Distanzierung, aber auch eine Einbeziehung von wirklich Erlebtem im Bildgeschehen darzustellen, waren die AkteurInnen einheitlich schwarz gekleidet und hatten die Möglichkeit, ihre Gesichter weiß zu schminken. Der Schwerpunkt der Fotoszenen lag auf Mimik, Aktion, Pantomime, Dramaturgie und Körpersprache.
Diese Bild-Ton-Sammlung wurde auf CD-Rom und DVD dokumentiert, und zwar in Form einer Audiovision von aufeinanderfolgenden Standbildern mit Einspielungen der Hörspiele.
Mit Einwilligung aller Beteiligten soll dieses Dokument präsentiert und diskutiert werden.
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gecko-art
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Die Gruppe gecko-art wurde 1993 von den KünstlerInnen Evelyn Blumenau und Walter Kreuz gegründet.
Im Mittelpunkt steht die Entwicklung von audiovisuellen Projekten im Jugendkulturbereich, wobei die Themen von den TeilnehmerInnen selbst bestimmt werden. Die Methode der "diskursiven Animation" und der "polygenen Kunstkreation" an der Schnittstelle Hörspiel - Sprache - Erzählen und der Einsatz von "kritischer Phantasie" wurde in regionalen Projekten und internationalen Kooperationen umgesetzt, unter anderem in Frankreich, Deutschland, Tschechien, Ungarn, Polen, Lettland, Rumänien, Bulgarien, in der Slowakei und in Slowenien.
Kontakt: gecko-art@aon at Informationen: www.aufdraht.org/geckoart.htm
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11:40 Referate
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Dr.in Anita Heiliger
Sexuelle Übergriffe unter Kindern und Jugendlichen: Ausmaß und Ursachen, Notwendigkeit von Intervention und Prävention
Kinder und insbesondere Jugendliche von 14 - 16 Jahren üben in einem alarmierend hohen Ausmaß sexuelle Übergriffe aus, wie die polizeiliche Kriminalstatistik sowie Beobachtungen von ErzieherInnen und PädagogInnen zeigen. Die Anzahl der tatverdächtigen Jugendlichen wächst, als Ursachen gelten vor allem eigene Erfahrungen von Gewalt und Missachtung.
Gewalttätige Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen werden noch immer weitgehend unterbewertet, und zwar sowohl hinsichtlich einer weiteren möglichen Täterkarriere als auch dahingehend, was die Notwendigkeit von Prävention betrifft. Es herrscht allgemein die Auffassung vor, diese Verhaltensweisen würden sich von allein wieder geben ("das wächst sich aus") oder seien nicht weiter zu beachten, begründet in der Unsicherheit darüber, was "normal" ist, was unschädlich oder verletzend für Betroffene ist, oder was als Ausdruck einer Störung bei übergriffigen Kindern und Jugendlichen zu bewerten ist. Vor allem sind Unsicherheiten und Unkenntnis weit verbreitet, wie angemessen eingegriffen werden kann.

Anita Heiliger, Institut für Jugendforschung, München
Geboren 1942, Studium der Soziologie in Berlin, Promotion in Tübingen.
Von 1973 - 2006 wissenschaftliche Referentin am Deutschen Jugendinstitut in München in der Abteilung Geschlechterforschung und Frauenpolitik.
Arbeitsschwerpunkte: (Sexuelle) Gewalt gegen Mädchen und Frauen, Sozialisation, Täterprävention, Sorge- und Umgangsrecht.
Zahlreiche Buch- und Zeitschriftenpublikationen, u.a. 1995: "Männliche Sozialisation und potentielle Täterschaft", 2000: "Täterstrategien und Prävention", 2000: "Männergewalt gegen Frauen beenden", 2002: "Mädchenarbeit im Gender-mainstream", 2003: "Verrat am Kindeswohl".
Kontakt: a.heiliger@t-online.de Informationen: www.anita-heiliger.de, www.dji.de, www.niceguysengine.de
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Dipl.Soz.in Dagmar Riedel-Breidenstein
Fachlicher Umgang mit sexuellen Übergriffen unter Kindern - geeignete Maßnahmen zur Intervention
Die entscheidende Voraussetzung für angemessene fachliche Interventionen bei sexuellen Übergriffen unter Mädchen und Jungen in pädagogischen Einrichtungen ist die richtige Einordnung eines Vorfalles. Hier geht es um Abgrenzung gegenüber normalen sexuellen Aktivitäten, aber auch gegenüber sexuellen Missbrauchs.
Diese Unterscheidung fällt oft schwer, denn Fachkenntnisse fehlen, auf den sexuellen Aspekt wird mit Scham und Wegsehen reagiert, oder der Schutz der pädagogischen Einrichtung vor möglichen Skandalen wird vordergründig gesehen. Mehrjährige Beratungserfahrung hat gezeigt, dass die pädagogischen Fachkräfte und die - möglicherweise aufgebrachten - Eltern auf vielen verschiedenen Ebenen diskutieren, bewerten, fordern, abwiegeln. Der Umgang mit den beteiligten Kindern ist häufig unsicher oder wird vergessen.
Deshalb werden hier die Kriterien Macht und Freiwilligkeit differenziert vorgestellt, um das Handwerkszeug für Interventionen zur Verfügung zu haben. Ergänzend werden Interventionsschritte und ihre sinnvolle Abfolge skizziert.

Dagmar Riedel-Breidenstein, Strohhalm e.V., Berlin.
Geboren 1952, diplomierte Soziologin, Japanologin.
Gründete 1987 Strohhalm e.V., eine Fachstelle zur Prävention sexueller Gewalt, seit 1991 Leiterin dieser Einrichtung.
Arbeitsschwerpunkte: interkulturelle Präventionsarbeit, Beratung, Täterprävention.
Veröffentlichte Fachartikel zum Thema, einen Leitfaden zu sexuellen Übergriffen unter Kindern und 2004 gemeinsam mit Ulli Freund ein Handbuch zum Thema "Sexuelle Gewalt unter Kindern und Jugendlichen. Handbuch zu Intervention und Prävention".
Kontakt: strohhalm@snafu.de Informationen: http://home.snafu.de/strohhalm/
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Soz.Päd. Peter Wanke
Sind jugendliche Sexualstraftäter behandelbar? Vorstellung des Programmes "Limes"
Männliche Jugendliche, die mit sexueller Gewalt Leid verursachen, haben oft massive Probleme und brauchen spezielle Unterstützung. Der Verein "Limes" hat ein ambulantes Behandlungsprogramm entwickelt, nach dem seit 1997 gearbeitet wird. Dieses Programm soll vorgestellt werden, wobei darauf eingegangen wird, inwiefern es sich von einer klassischen Therapie unterscheidet.
Es wird auf Besonderheiten eingegangen, die in dieser Arbeit zu berücksichtigen sind, Voraussetzungen, die Therapeuten mitbringen müssen und generelle Überlegungen, die in der Arbeit mit diesem Schwerpunkt auftauchen.

Peter Wanke, Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien, Verein "Limes".
Sozialpädagoge, systemischer Psychotherapeut und Supervisor.
Arbeitsschwerpunkte: Gewalt in der Familie, hauptberuflich in der Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien tätig, dort Aufbau der Soforthilfe für Kinder und Jugendliche, die Gewalt erfahren haben. Gründung und Leitung des "Verein Limes", der seit 1997 ein ambulantes Behandlungsprogramm für jugendliche Sexualstraftäter anbietet, seit 2001 Vertrag mit dem BM für Justiz. 1992 Herausgabe eines Buches "Sexuelle Gewalt an Kindern" gemeinsam mit Maria Tripammer, Verfassung von Fachartikeln zum Thema. Lebt und arbeitet in Wien.
Kontakt: wan@kja.magwien.gv.at Informationen: www.kija.at, www.vereinlimes.at, www.praxisgemeinschaft-rosensteingasse.at
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14:00 - 15:00 Mittagspause
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15:00 Workshops
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Dr.in Anita Heiliger
Geschlechterrollen und Geschlechterpolitik als zentrale Inhalte von Prävention unter besonderer Berücksichtigung männlicher Sozialisation
Beim Delikt des seuxellen Missbrauchs erscheinen Jungen und Männer in erster Linie als Täter, der Anteil von Mädchen und Frauen ist gering. Es ist naheliegend, nicht von biologischen Ursachen des Zusammenhanges zwischen Täterschaft und Männlichkeit auszugehen, sondern das gesellschaftliche Männlichkeitsverständnis und die entsprechenden, in der Sozialisation vermittelten Geschlechtsrollenvorstellungen zu reflektieren und im Sinne der Prävention zu verändern.
Gleichermaßen gilt es, bei Jungen die Instrumentalisierung von Sexualität zur Kompensation von Problemen unterschiedlicher Art zu verändern.
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Dipl.Soz.in Dagmar Riedel-Breidenstein
Zentrale Aspekte des fachlichen Umgangs mit sexuellen Übergriffen in pädagogischen Einrichtungen
Wesentlich für eine sinnvolle Intervention bei sexuellen Übergriffen sind das Gespräch mit den beteiligten Mädchen und Jungen, Maßnahmen, die betroffene Kinder schützen, und eine klare Grenzsetzung gegenüber übergriffigen Kindern, um diesen eine Verhaltensänderung zu ermöglichen.
Diese Aspekte der Intervention sollen vorgestellt, diskutiert und in Rollenspielen geübt werden.
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Soz.Päd. Peter Wanke
Die praktische Arbeit mit jugendlichen Sexualstraftätern
Aufbauend auf die Ausführungen des Referates sollen im Workshop das Behandlungsprogramm im Detail vorgestellt und folgende Bereiche vertieft werden:
Hintergründe und Erklärungsansätze zu den Taten, Behandlungsaspekte, -schwerpunkte und Grundsätze, Zugänge und Voraussetzungen, um mit sexuell gewalttätigen Burschen arbeiten zu können.
Und natürlich soll Zeit für individuelle Fragen und Anliegen der TeilnehmerInnen sein.
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Mag.a Carola Koppermann
Sexualpädagogik als gewaltpräventive Maßnahme für Mädchen in Schule und Freizeiteinrichtungen
Sexualpädagogik bietet zahlreiche Ansätze, um das Thema sexualisierter Gewalt zu beleuchten. Hintergründe und Ursachen von Gewalt werden ebenso einbezogen wie eine Analyse der gefühlten und realen Bedrohung. Die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen bildet den Ausgangspunkt für didaktisch aufbereitete Informationen zur Gewaltprävention und zum erlernen lebensnaher Strategien innerhalb der peer-Gruppe.
Die Arbeit mit Mädchengruppen ermöglicht es, auf die geschlechtsspezifischen Sozialisationsbedingungen einzugehen. Dabei geht es nicht um eine Polarisierung des Geschlechterverhältnisses, sondern um die Möglichkeit, im geschützten Rahmen Diversität und Solidarität zu erfahren.

Carola Koppermann, Institut für Sexualpädagogik, Dortmund.
Studium der Erziehungswissenschaften, Sexualpädagogin.
Selbstständige Trainerin für Sexualpädagogik und Gendertraining, Mitarbeiterin im Institut für Sexualpädagogik Dortmund. 20-jährige Berufserfahrung in der freien Jugendarbeit, in Beratung und Wissenschaft. Lebt in Wien.
Kontakt: c.koppermann@isp-dortmund.de Informationen: www.isp-dortmund.de
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Soz.Päd.in Susanne Farkas
Methoden, Spiele, Literatur zur Präventionsarbeit gegen sexualisierte Gewalt in Kindergarten und Schule
Im Workshop sollen sowohl die Bedeutung präventiven Handelns im pädagogischen Alltag als auch Möglichkeiten der Umsetzung behandelt werden. Zu den typischen Themenbereichen der Präventionsarbeit (Körperwahrnehmung, Abgrenzung, Gefühle wahrnehmen und ausdrücken, Geheimnisse hinterfragen, Selbstbewusstsein und Selbstbehauptung stärken etc.) sollen für verschiedene Altersstufen Spiele und Übungen vorgestellt und ausprobiert werden.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Hinterfragen eigener Zugänge zum Thema.
Literatur und Materialien stehen zur Verfügung.

Susanne Farkas, Mitarbeiterin von Hazissa, Fachstelle für Prävention, Graz.
Geboren 1976, Sozialpädagogin, Tanz- und Ausdruckspädagogin.
Arbeitsschwerpunkte: Workshops und spielpädagogische Seminare für Mädchen und weibliche Jugendliche, Präventionsseminare für PädagogInnen.
Lebt mit zwei Kindern in Graz.
Kontakt: s.farkas@hazissa.at Informationen: www.hazissa.at
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DSA.in Annemarie Siegl
Selbstbewusstsein, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Mädchen - Strategien zu Vermittlung und Integration im pädagogischen Alltag
In diesem Workshop sollen Strategien vermittelt werden, die geeignet sind, Mädchen in ihrem alltäglichen Umfeld (zb in der Schule) zu stärken und widerstandsfähiger zu machen. Die Mädchen sollen lernen, ihre Grenzen zu erkennen, und deren Respektierung einzufordern.
Selbstverteidigung soll unter dem Motto stehen:
"Wenn ich mich schon wehren muss dann zumindest so mühelos wie möglich!"

Annemarie Siegl, Mitarbeiterin im Gewaltschutzzentrum Graz.
Kindergartenpädagogin, Horterzieherin und diplomierte Sozialarbeiterin.
Tätig im Gewaltschutzzentrum, als Referentin der Mädchenberatungsstelle Mafalda, selbstständige Trainerin für die Bereiche Selbstbewusstsein, Selbstbehauptung, Selbstverteidigung (Methode Drehungen), psychosoziale Prozessbegleitung, Köper und Sexualität.
Studentin an der FH St. Pölten (Magisterlehrgang Sozialarbeit).
Kontakt: siegl@gewaltschutzzentrum.at Informationen: www.gewaltschutzzentrum.at
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Mag. Christoph Lins
Buben- und Burschenarbeit. Geschlechterreflektierende Arbeit mit männlichen Jugendlichen als gewaltpräventive Maßnahme und Notwendigkeit
Anhand grundsätzlicher Überlegungen und Eckpunkte einer geschlechterreflektierenden Arbeit mit Buben und Burschen werden die durch die TeilnehmerInnen vertretenen pädagogischen Handlungsfelder thematisiert und Umsetzungsschritte erarbeitet.
Dabei ergeben sich neben theoretischen Inputs auch Anregungen für eine methodische Umsetzung.

Christoph Lins, Männerberatungsstelle Graz.
Geboren 1962, Studium der Pädagogik in Innsbruck, Psychotherapieausbildung (integrative Gestalttherapie).
Geschäftsführung der Männerberatungsstelle Graz, Arbeitsschwerpunkte: Beratung und Psychotherapie, "Täterarbeit" mit männlichen Jugendlichen, die sexualisierte Gewalt ausgeübt haben, Workshoptätigkeit im schulischen und außerschulischen Bereich mit männlichen Kindern und Jugendlichen zu den Themen Sexualität, Gewalt, Rollenbilder, Arbeit.
Kontakt: lins@maennerberatung.at Informationen: www.maennerberatung.at
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DI.in Christina Fischer und DI. Markus Müller
Das Dschungelprojekt - Spielerisches Erleben von Raum und Grenze im Maßstab 1:1
Schichtenweise entsteht ein Dschungeldickicht aus Kletterseilen, Fäden und Stecken, in welchem mit Stoffen und Schachteln Häuser gebaut werden.
Durch Wahrnehmen und Abstecken des eigenen Raumes wird die Fähigkeit zur Abgrenzung gestärkt. Im Prozess von Aufbau und darauf folgender Zerstörung wird deutlich, dass die Umwelt veränderbar ist, gemeinsames Tun stärkt den Gruppenzusammenhalt und ermöglicht die Integration von "Außenseitern".

Christina Fischer, geboren 1965, Architekturstudium in Weimar, selbstständige Innenarchitektin und Künstlerin in Graz.
Markus Müller, geboren 1975, Architekturstudium in Graz, Mitarbeiter im Kindermuseum Graz.
Gemeinsame Projekte mit Kindern:
"Gestalten und Bauen mit Kindern" Ferienveranstaltungen in der Ragnitz, Auftaktveranstaltung "Kinderparlament" Bereich Bauen im Grazer Rathaus, "Spidergirl und Spiderboy in der City" im Grazer Kindermuseum und an Salzburger Integrationsvolksschulen, Kinderworkshops im Rahmen der Grazer Architekurtage, Workshops für "Tourgether", Verein für Umweltbildung und Erlebnispädagogik im Kunstmodul Deutschlandsberg.
Kontakt: crifis@gmx.net, markusmueller73@hotmail.com
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Das Programmheft können Sie hier downloaden (pdf, 8 Seiten, 1,6 MB) -> Programmheft
Dazu brauchen Sie einen pdf-reader, kostenlos downloadbar hier -> download
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Wir danken für die Unterstützung dieser Veranstaltung:
